Gegen die Leere
Die Menschen sind verschwunden. Seine Hoffnung nicht.
Mein Debütroman "Gegen die Leere" erscheint am 01. September 2026!

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C öffnet die Augen - und die Welt ist menschenleer.
Nur eine Frage bleibt: Wird er seine Familie wiedersehen?
Stell dir eine Geschichte vor, in der:
- ... eines Morgens nichts mehr ist, wie es mal war
- ... Mutter Natur einen unaufhaltsamen Feldzug startet
- ... Hunde eine wichtige Rolle spielen
- ... der Protagonist zwischen Hoffnung und Einsamkeit wandelt
Erfahre auf dieser Seite mehr über das Buch, schaue dir die Leseprobe an und lies nach, was Leser und Buchblogger bisher über "Gegen die Leere" gesagt haben.
Bild: © Ken Oppermann
Leseprobe
Tock, tock, tock, bumm, bumm, bumm! C klopfte zuerst zaghaft mit den Fingerknöcheln gegen die Scheibe, dann stärker mit der Handfläche. Undenkbar, dass eine Frau, der in der Nachbarschaft sonst nichts entging, einen Eindring ling in ihrem Garten nicht bemerkte.
»Frau Kunze, ich bin es, Ihr Nachbar von gegenüber! Hallo, Frau Kunze, sind Sie da?«
Genau so wenig wie Frau Kunze waren die Bewohner der angrenzenden Häuser erreichbar. Er konnte unbemerkt durch mehrere Gärten stiefeln und musste sich lediglich das Bellen einiger Köter gefallen lassen.
Immerhin waren die Viecher in dieser Straße allesamt drinnen und konnten ihm während der Erkundung nichts anhaben. Doch es wäre C wesentlich lieber gewesen, wenn ein erboster Hundebesitzer und Hauseigentümer in den Garten gestürmt wäre und ihm angesichts seines Hausfriedensbruchs das Wort zum Sonntag erklärt hätte.
Das Klopfen, Trommeln und Schlagen gegen Fenster und Türen verlief auch bei allen weiteren Versuchen ergebnislos. Ernüchtert und nachdenklich ging er zurück nach Hause, schloss die Tür auf und begab sich wieder in die Küche. Der Regen hatte mittlerweile etwas nachgelassen.
Müde setzte er sich an den kleinen Tisch, Jacke und Schuhe noch immer an, stützte die Ellenbogen auf die Platte und vergrub das Gesicht in den Händen. Er schwitzte und war außer Atem.
Es kam ihm alles so unrealistisch und unwahrschein lich vor. Kein Mensch war in der näheren Umgebung zu finden. Das Internet streikte auf allen Kanälen. Das Mobilfunknetz war außer Gefecht. Sein Suchen drinnen wie draußen blieb zu seinem eigenen Erstaunen ohne Ergebnis.
Damit wollte er sich nicht abfinden! Er konnte hier nicht herumgrübeln und nichts tun!

Bild: © Ken Oppermann
Über das Buch
Erscheinungsdatum: 01.09.2026
Anzahl der Seiten (Print): 354
ISBN: 978-3-384-93298-3
Lektorat: Annalena Rauh (annalena-rauh.de)
Korrektorat: Dr. Marie-Luise Meier (lektoratwortwelten.de)
Cover: Johanna Lehmert (johannalehmert.at)
Buchsatz: Dr. Marie-Luise Meier (lektoratwortwelten.de)
Lesermeinungen
Zitate von Testlesern:
"Ich war sehr gespannt auf Dein erstes Buch. Ich habe es im Urlaub in 3 Tagen verschlungen. Kennst Du das, wenn Du mit einem Schreibstil nicht klarkommst? Da quält man sich durch das Buch und hat eigentlich gar keine Lust mehr. Das war hier absolut nicht der Fall!
Ich habe bis spät abends im Bett gelesen und morgens weitergelesen, weil es so spannend war." - Silke
"Ich habe das Lesen des Romans genossen. Ich hatte immer den Drang weiterlesen zu wollen. Als sich das Buch dem Ende näherte, war ich ein bisschen beunruhigt. Und über allem die Frage: Was ist an Tag X passiert?" - Matthias
"Eine Geschichte für alle, die sich schon immer eine Welt ohne Menschen gewünscht haben. Und sich mit dem Protagonisten der Frage stellen: Was mache ich jetzt? Halb Überlebenskampf, halb Mystery hält C's Geschichte einen im Bann. Und lässt einen selbst spekulieren, was man wohl an seiner Stelle täte." - Anna-Sophie
"Sehr interessant und definitiv eine Empfehlung für Leser, die sich gerne in eine Welt begeben, in der plötzlich alles anders ist. Packend geschrieben. Ich bin eigentlich nicht der Typ für "alles ist plötzlich anders und keiner weiß warum", aber ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht." - Jacky
Von meiner Lektorin:
"Die Geschichte überzeugt mit einer starken Grundidee und einer eindringlichen Prämisse: Was passiert, wenn ein Mensch plötzlich allein auf der Welt ist?
Atmosphärisch dicht, psychologisch nachvollziehbar und dabei wirklich spannend geschrieben, beleuchtet Ken Oppermann im Roman Themen wie Einsamkeit, Menschlichkeit, Trauer, Verlust, aber auch das Festhalten an Hoffnung in hoffnungslos wirkenden Zeiten.
Das dystopische Setting eines menschenleeren Deutschlands, in dem die Natur sich ihren Raum zurückerobert, ist mir auch Monate nach dem Lesen noch sehr deutlich vor Augen und regt mich manchmal immer noch zum Nachdenken an.
Besonders gelungen fand ich Cs Entwicklung im Verlauf des Romans: von einem ziemlich durchschnittlichen, zufriedenen Familienvater mit einem ruhigen Leben zu einem Kämpfer, der in einer Welt überlebt, die nach und nach alle Vorzüge der Zivilisation verliert.
Auch Cs innere Entwicklung von seiner anfangs menschlich greifbaren Reaktion auf das Verschwinden bis hin zu seinen späteren, authentisch dargestellten Bewältigungsstrategien, hat mich überzeugt. Die Geheimnisse rund um das Verschwinden der Menschen haben mich total gefesselt und ich wollte unbedingt wissen, ob C einen Weg findet, seine Familie zurückzubekommen." - Annalena Rauh
Bloggermeinungen (Instagram)
"Danke Ken für dein Vertrauen 😊 Die Geschichte ist recht langsam erzählt, dies hat allerdings wie ich finde sehr gut zur Geschichte gepasst.
Wie geht man damit um, wenn plötzlich alle Menschen verschwunden sind?
Diese Frage stellt sich auch C, unser Protagonist.
Ihn dabei zu begleiten war spannend und oft beklemmend.
Gerade im Mittelteil und am Ende hat das Buch nochmal etwas vom Tempo her angezogen und den Handlungsstrang fand ich ebenso spannend. Geschrieben war es flüssig.
Eine Leseempfehlung für diejenigen die gerne spannende langsam erzählte Dystopien mögen.
Hat mir gut gefallen! 4/5⭐️" - booksbydanny
"Gruselig. Eine absolute Horrorvorstellung, die sich hier kapitelweise nach und nach ergibt. Und soviel kann ich ohne Spoiler schonmal verraten: die Kapitelüberschriften zählen die Tage nach dem großen Verschwinden und diese Zahl geht bald in den vierstelligen Bereich über. Vorzeitiges Happy End ausgeschlossen. Der Autor quält seinen Prota wirklich über Seiten hinweg, denn alle Menschen sind zwar weg, sämtliche andere Lebewesen jedoch nicht. Bei Schmetterlingen und Wellensittichen eher unproblematisch, aber wütende ausgehungerte Hunde oder ausgebrochene Zootiere sorgen nicht gerade für eine entspannte Grundstimmung. Wir begleiten C, wie er in dieser neuen einsamen Welt ums Überleben kämpft, zum unfreiwilligen Selbstversorger wird und dabei nie die Hoffnung aufgibt, seine Familie wiederzufinden. Die Kapitel sind kurz und knackig gehalten, die Spannungskurve entsprechend hoch.
Kritikpunkt (Achtung: Spoiler)?: ich bin ein großer Fan von offenen Enden, dieses Ende kam aber so aus dem Nichts, dass ich meinen Ereader schütteln musste, damit er die restlichen Seiten endlich rausrückt. Hat er nicht, es gab keine. Der Autor quält also nicht nur gerne seinen Prota, sondern auch die Lesenden, weil ... ich will´s halt jetzt schon gerne und unbedingt wissen und wenigstens so zwei, drei Hinweischen mehr, oder so ... Sorgt zumindest dafür, dass man noch lange über das Buch nachdenkt. 😎
Vielen Dank, dass ich das Buch vorab lesen durfte, es war schnell weggesnackt (wie bei der klassischen Chipstüte: wenn man erstmal anfängt ...)" - seitenweisegina